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Tomatenpflanzen bilden keine Früchte

Tomatenpflanzen bilden keine Früchte

 

Tomatenpflanze ohne Früchte im Juli

Tomatenpflanze ohne Früchte im Juli

Wenn Tomaten keine Früchte bilden, kann das ganz verschiedene Ursachen haben. Oft passieren die Fehler schon bei der Aufzucht, doch auch ein falscher Standort oder Pflanzenkrankheiten können dafür verantwortlich sein, dass die Ernte ausfällt. Die meisten dieser Ursachen sind allerdings schnell behoben.

Die optimalen Anzuchtbedingungen schaffen

In der sachgerechten Pflege von Tomaten nimmt der richtige Standort eine zentrale Position ein, wenn man nicht nur Blüten haben möchte. Den Grundstock legt schon die korrekte Aussaat. Die Saatschale sollte halbschattig an einem Fensterplatz aufgestellt werden, ideal ist eine Umgebungstemperatur von 20 bis 24 Grad Celsius. Dieses Wechselspiel von Licht und Wärme sorgt für ideale Anzuchtbedingungen. Tomaten sind Lichtkeimer, vertragen jedoch kein pralles Sonnenlicht. Kommen die Keimblättchen heraus, muss der Standort gewechselt werden, die Temperaturen sinken und der Lichteinfall erhöht werden, da die Tomatenpflanzen sonst vergeilen. 16 bis 18 Grad Celsius sind nun ideal. Ist der Lichteinfall zu gering, schafft ein hinter den Anzuchttöpfen platzierter Spiegel oder eine spezielle Pflanzenlampe mehr Helligkeit.

Die Tomaten langsam abhärten

Vor dem Umzug in den Garten steht das Pikieren an. Sich plötzlich im Freiland wiederzufinden, kann für Tomaten ein derartiger Schock sein, dass sie nur Blüten, aber keine Frucht bilden. Zur Abhärtung können die Pflanzen in den ersten beiden Maiwochen tagsüber an einem halbschattigen Platz im Garten aufgestellt werden. Während dieser Phase ist eine konstante Bewässerung erforderlich, der Strahl der Gießkanne sollte jedoch auf die Wurzeln gehen. Kälteempfindliche, junge Tomatenpflanzen mögen angewärmtes Wasser. Mit dem endgültigen Aussetzen ins Freiland sollte gewartet werden, bis die Eisheiligen vorbei sind.

Hier fehlt Dünger

Hier fehlt Dünger

Als Starkzehrer brauchen Tomaten viel Dünger. Wenn die Bodenqualität nicht ausreicht, empfehlen sich Naturdünger wie Hornspäne oder Kuhmist. Chemischer Dünger kann bei Jungpflanzen die Wurzeln verbrennen, was zu verlangsamtem Wachstum und im schlimmsten Fall zu Ernteausfall führt. Wurde aus Versehen überdüngt, kann es helfen, die oberste Erdschicht um die Pflanze abzutragen, damit das weitere Wachstum nicht gefährdet wird. Stützstäbe sind wichtig, damit die Pflanzen gesund wachsen können. Werden welche aus dem Vorjahr verwendet, sind diese gründlich zu reinigen, damit keine Tomatenkrankheiten übertragen werden können.

Tomaten richtig pflanzen

Drei bis fünf Liter Kompost auf den Quadratmeter bieten Tomaten ideale Wachstumsbedingungen. Es sollte jedoch jährlich das Beet gewechselt werden, da sich Schädlinge wie Wurzelälchen oder auch die Korkwurzelkrankheit auslösende Erreger sonst breitmachen. Tomaten mögen die Nachbarschaft mit Karotten, Radieschen, Kohl und Spinat. Gar nicht geeignet sind Fenchel, Erbsen und Kartoffeln. Tomaten sollten so tief gepflanzt werden, dass ihr Wurzelballen später rund fünf Zentimeter unter der Erde liegt. Das erleichtert, auch an der Stängelbasis Wurzeln zu bilden, was die Aufnahme von Wasser und vor allem Nährstoffen fördert.

Probleme bei der Blüte

Ohne Blüten können sich keine Früchte bilden. Wenn die Tomaten keine Blüten zeigen, kann das an zu viel Dünger liegen. Denn auf schweren Böden, die Lehm enthalten, werden weitaus weniger Nährstoffe benötigt als auch trockenen, sandigen Böden. Auch ein Lichtmangel wirkt sich negativ auf die Blüte aus, die Tomaten blühen dann nur mäßig oder auch gar nicht und entwickeln später keine Frucht. Oft liegt es daran, dass die ganze Kraft der Pflanze in die Blätter geht, daher müssen von Zeit zu Zeit die Zwischentriebe, die sich zwischen Blattansätzen und Stängel bilden, entfernt werden. Dieses Ausgeizen hilft, die Energie auf den ertragreichen Hauptstängel zu konzentrieren. Geiztriebe sollten alle zwei Wochen entfernt werden. Findet das Ausgeizen nicht regelmäßig statt, bilden die Nebentriebe ein Dickicht, das der Pflanze Energie raubt und im schlimmsten Fall die Bildung der Frucht verhindert. Tomaten mögen auch nicht zuviel Wasser, daher sollten sie vor Regen geschützt werden und von unten gegossen werden, damit kein Gießwasser an die Blätter kommt.

Ein einfaches Dach schützt vor Regen

Ein einfaches Dach schützt vor Regen

Tomatenkrankheiten

Die Braunfäule

Tomaten mit Pilzbefall

Tomaten mit Pilzbefall

ist eine der häufigsten Erkrankungen bei Tomaten, der durch sie verursachte Pilzbefall ist auch unter dem Namen Krautfäule bekannt. Der Erreger überwintert leicht auf Pflanzenresten, bevorzugt auf Überbleibseln von Kartoffeln, die im Boden geblieben sind. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, im Herbst nach der Ernte alle Überbleibsel aus dem Boden zu entfernen und Tomaten sicherheitshalber nicht direkt neben Kartoffeln anzupflanzen. Besonders in feuchten Jahren verbreiten sich die Sporen jedoch auch über eine gewisse Distanz. Der Befall an den Pflanzen selbst ist leider erst sehr spät erkennbar, was zum Ausfall der kompletten Ernte führen kann. Braunfäule kann verhindert werden, wenn die untersten Blätter der Pflanze entfernt werden. Die Tomatenwelke wird durch ein Bakterium hervorgerufen, das sich durch braune Längsstreifen an den Blättern äußert, die sich später zusammenrollen und die Pflanze wie vertrocknet aussehen lassen. Wird die Tomatenwelke nicht erkannt, können Blattansätze und Blüten absterben, was zu keinem Fruchtertrag führt. Wer die Tomatenwelke entdeckt, sollte die befallenen Stellen großzügig entfernen.

Einige Sorten sind nicht selbstbestäubend

Tomaten sind selbstbefruchtend, das heißt, Insekten und der Wind übernehmen im Garten diese Aufgabe. Aus diesem Grund bringt auch schon nur eine einzige Pflanze ordentliche Erträge. Wenn die Tomatenpflanze jedoch keine Früchte hat, kann es jedoch auch sein, dass man eine der wenigen Sorten erwischt hat, die nicht selbstbefruchtend sind. Dazu zählen zum Beispiel Wildtomaten, die seit einiger Zeit zu den heimlichen Stars in Gärten geworden sind, nicht nur, weil ihre Früchte hervorragend schmecken, sondern auch, weil sie so widerstandsfähig sind. Wer also “Rote Murmel”, “Golden Currant” oder “Rote Wilde” als Einzelpflanze stehen hat, darf sich nicht wundern, dass keine Tomaten an der Pflanze wachsen. In diesem Fall löst eine zweite Pflanze derselben Sorte das Problem und die Bestäubung geht reibungslos vonstatten. Wenn die Sorte nicht bekannt ist, hilft ein Blick auf die Blüte. Ragt die Narbe weit aus den Blütenblättern hinaus, gehört die Tomate zu den wenigen Sorten, die sich nicht selbst befruchten.

Probleme auch im Gewächshaus

Insekten beißen sich an der Tomatenblüte fest und bringen sie zum sachten Schwingen. Das löst einen Reigen der Pollen aus, die dann die geöffneten Blüten befruchten. Was unter freiem Himmel ein Selbstläufer ist, kann im Gewächshaus oder im Wintergarten zum Problem werden. Denn hier bleibt die Natur in der Regel draußen und kann nicht ihren Lauf nehmen, also ist der Hobbygärtner gefragt, die Pflanzen zu bestäuben, wenn er später im Jahr Tomaten ernten möchte. Das funktioniert am besten, wenn die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 80 Prozent beträgt. Unter diesem Wert wollen Pollen nicht keimen, ist die Luftfeuchtigkeit höher, verklumpen sie. Auch bei Temperaturen über 30 Grad Celsius funktioniert die Bestäubung nicht, neben Hygrometer gehört folglich auch das Thermometer zur Grundausstattung im Gewächshaus.

Tomaten selbst bestäuben

Es gibt mehrere Methoden, Tomatenpflanzen zu bestäuben. Pflanzen, die im Gewächshaus oder auf der Fensterbank im Topf stehen, können ein paar Mal hintereinander geschüttelt werden. Wem das zu rabiat erscheint, kann mit einem weichen Pinsel von Topf zu Topf wandern und damit über die Blüten streichen. Bewährt hat sich auch, eine elektrische Zahnbürste an die Rankhilfen anzusetzen und vibrieren zu lassen. Für welche Methode man sich auch entscheidet, es ist wichtig, sie ein paar Tage hintereinander durchzuführen. Wer Wert auf sortenreine Tomaten legt, muss unliebsamer Kreuzbestäubung vorbeugen. Sobald sich die ersten Blüten zeigen, wird die ganze Pflanze mit einem engmaschigen Insektennetz aus Tüll oder Gaze verkleidet. Die Blüten müssen sich jedoch darunter noch entfalten können, sonst gibt es nachher keine Ernte. Hat die Tomatenpflanze nur eine Blüte, kann diese mit einem Teefilter geschützt werden. Auch wenn die sortenreine Bestäubung auf diese Weise zuverlässig funktioniert, garantiert sie trotzdem keine Ernte, denn dafür muss das Gesamtpaket aus Standortbedingungen, Nährstoffen und Wasser stimmen.

Tomatenpflege Tipps im Juni und Juli

Tomatenpflanze gieenTomaten werden meist im Februar oder März gesät und ab Mai ausgepflanzt. Doch zwischen der Auspflanzen und der Ernte der Tomaten ist vieles zu beachten. Lesen Sie hier, wie Sie die jungen Tomatenpflanzen pflegen und gesund halten und sie vor Kraznkheiten schützen.

Wie sollte ich junge Tomaten giessen?

Tomaten müssen oft gegossen werden. Nun sollte allerdings kein Wasser gesprüht werden, im Gegenteil – die Blätter sollten möglichst trocken bleiben, da ansonsten das einfallende Sonnenlicht, das sich in den Tropfen wie durch eine Lupe bündelt, Brandlöcher entstehen lassen kann. Auch bieten nasse Blätter Krankheitserregern ein Einfallstor.

Da das Wasser ohnehin über die Wurzeln aufgenommen wird, sollte der Strahl der Gießkanne auf diese abzielen. Dies hat außerdem nach dem Umpflanzen den Vorteil, dass auf diese Weise winzige Lufträume zwischen Erde und Wurzeln geschlossen werden und damit der Pflanze beim Anwachsen geholfen wird. Doch auch bei bereits angewachsenen Pflanzen sollte stets vor allem die Wurzel gegossen werden.

Wenn Sie die Tomaten giessen, bietet sich der Morgen als idealer Zeitpunkt an. Auf diese Weise kann die Erde den Tag über wieder trocknen und es bildet sich keine Staunässe. Angewärmtes Wasser ist besonders für kälteempfindliche junge Pflanzen zu empfehlen. Da das Wasser eher kalkarm sein sollte, ist aufgefangenes Regenwasser hier die natürliche Wahl.

Tomaten düngen: wie und wie viel?

Das Thema „Düngen“ sollte schon bedacht werden, bevor die Tomaten aus den Aussaatkisten an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden, da die beste Form des Düngens aus einem gut vorbereiteten Boden besteht. Beachten Sie generell, wenn Sie Ihre Tomaten düngen: Tomaten sind Starkzehrer, d.h. sie brauchen viel Dünger. In Komposterde sind allerdings im Allgemeinen genug Nährstoffe enthalten, besonders, wenn Rasenschnitt oder Blätter kompostiert wurden. Ob zusätzlicher Dünger benötigt wird, hängt also von der Zusammensetzung des Bodens ab. Generell ist eine Mischung aus Garten- und Komposterde zu empfehlen. Kalken Sie den Boden nicht vor, wenn Sie Tomaten ziehen wollen, da junge Pflanzen darauf empfindlich reagieren.

Wenn Sie keinen Zugang zu einem idealem Boden für Tomaten haben, bieten sich andere Methoden an. Einige bewährte Düngemittel für Tomaten sind Hornspäne, Kuh- oder Pferdemist sowie verdünnte Brennnesseljauche. Wie jeder starke Dünger muss diese jedoch vorsichtig verwendet werden, da besonders bei den empfindlichen Jungpflanzen sonst die Wurzeln „verbrannt“ werden können. Dies kann zu einer Verlangsamung des Wachstums und im Extremfall sogar zum Absterben der Pflanzen führen. Düngen Sie daher zunächst lieber vorsichtig und beobachten Sie die Reaktion der Pflanze: bleichen die Blattränder aus oder verfärben sich, ist mehr Dünger geboten, hören die Pflanzen auf zu wachsen oder rollen ihre Blätter ein, sollten Sie ein wenig sparsamer sein. Tragen Sie in diesem Fall die oberste Erdschicht ab oder gießen Sie die Erde einmal stark, damit überflüssige Nährstoffe abgespült werden. Einen ausführlichen Ratgeber zu Thema „Tomaten düngen“ finden Sie auch hier.

Wenn Sie nicht die Möglichkeit oder die Lust haben, den Dünger selbst herzustellen, gibt es im Handel außerdem speziellen Tomatendünger, der auf die Bedürfnisse dieser nährstoffhungrigen Pflanze zugeschnitten ist.

Stützstäbe richtig verwenden

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Alle Tomaten, die eher in die Höhe wachsen – Stabtomaten – brauchen Stützstäbe. Einzig Buschtomaten benötigen keine Unterstützung. An die Stützstäbe sollte bereits gedacht werden, bevor die Pflanzen sie brauchen. Sobald die Jungpflanzen an ihren endgültigen Platz gepflanzt werden, sollten die spiralförmigen Stäbe neben die jeweilige Pflanze gesteckt werden. So wird verhindert, dass später eventuell Wurzeln verletzt werden. Treiben Sie die Stäbe so tief in die Erde, dass sie nicht wackeln.

Sobald die Tomaten größer werden, werden sie im Uhrzeigersinn durch die Spiralstäbe geleitet. Es ist darauf zu achten, dass nur der Haupttrieb durch die Stäbe geflochten wird, während Nebentriebe ausgegeizt werden (s.u.). Stäbe, die im Vorjahr Kontakt mit kranken Pflanzen hatten, sind zu desinfizieren, bevor sie für junge Pflanzen verwendet werden, um eine Ansteckung zu verhindern.

Ausgeizen: Die “Erziehung” der Tomatenpflanze

Tomatenpflanze ausgeizen

Eine wichtige Art, auf die Sie Ihre Tomatenpflanzen pflegen werden, ist das Ausgeizen. Der Begriff bezeichnet das Abbrechen von Seitenästen. Dies ist wichtig, damit die Pflanzen keine Energie auf das Ausbilden von wenig produktiven Nebentrieben verschwenden. Die Pflanzen werden dazu „erzogen“, sich auf den ertragreicheren Haupttrieb zu konzentrieren. Wird nicht regelmäßig ausgegeizt, werden die Pflanzen leicht buschig, die Früchte bleiben klein oder reifen nicht richtig.

Die Seitentriebe werden direkt in den Blattachsen herausgebrochen. Für erstmalige Tomatenbesitzer ist es wichtig, zu bedenken, dass die Blätter von Tomaten länglich und verzweigt und daher von Anfängern leicht mit Seitentrieben zu verwechseln sind. Daher gilt die Faustregel: Ein Geiztrieb wächst immer zwischen Blattstiel und Stamm. Wächst also nur ein „Zweig“ am Stamm, handelt es sich um ein Blatt. Wächst nun ein zweiter Stiel an der gleichen Stelle aus dem Stamm, handelt es sich um einen Geiztrieb.

Untersuchen Sie die Tomaten am besten zweimal wöchentlich oder häufiger auf Geiztriebe und brechen Sie diese sofort ab, sobald Sie sie bemerken. Anfangs sind die Triebe klein, weich und lassen sich mit dem Fingernagel abknipsen. Abgebrochene Geiztriebe können Sie entsorgen oder, falls sie schon größer sind, in ein Wasserglas stellen, bis sie beginnen, Wurzeln auszubilden. Danach pflanzen Sie den Zweig ein und behandeln ihn wie eine normale Jungpflanze.

Tipps für eine reiche Tomatenernte

Weitere Tipps für eine reiche Ernte finden Sie hier.

 

Tomaten im Freiland -die ersten acht Wochen

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Tomaten im Freiland -die ersten acht Wochen

Tomaten im Freiland – Tipps für gesunde Tomatenpflanzen!

Die Eisheiligen sind vorbei und die Zeit für die Tomaten ist gekommen: Die Pflanzen sind gesund und beliebt. Doch wie gelingt der Anbau im Freiland wirklich? Lesen Sie hier, welche Fehler in den ersten acht Wochen des Tomatenanbaus drohen und welche Tipps eine erfolgreiche Ernte versprechen!

Für den Tomatenanbau gilt Frost als ärgster Feind. Ebenso sorgen verregnete Sommer vielfach für schlechte Ernten. Besonders die ersten Wochen sind für die zarten Tomatenpflanzen bedeutend, da die Pflanzen in dieser Zeit noch besonders empfindlich sind. Grundsätzlich ist es deshalb ratsam, bis nach dem 20. Mai zu warten, ehe die Pflanzen ins Freie und in das Beet kommen. An diesem Tag sind die Eisheiligen und erst danach ist im Regelfall nicht mehr mit Frost zu rechnen, sodass die Pflanzen problemlos wachsen und reifen können. Im Folgenden erfahren Sie, worauf zu achten ist, damit die Ernte erfolgreich wird.

Der Standort und die Erde – Wo Tomatenpflanzen gedeihen

Die Tomatenpflanze benötigt viel Platz! Nährstoffreiche Erde sowie ein sonniges Plätzchen sind zusätzlich sehr zu empfehlen. Doch bedenken Sie dabei: Die zarten jungen Pflanzen sind noch empfindlich und tragen schnell verbrannte Blätter davon, wenn sie direkt von der Anzucht in die pralle Sonne gesetzt werden. Es ist ratsam, die Pflanzen langsam an die Sonneneinstrahlung zu gewöhnen. Ein Gewächshaus oder ein spezielles Tomatenhaus – selbst gezimmert oder aus dem Baumarkt – helfen außerdem gegen Regen, Sturm, Hagel und den gefährlichen Pilzsporen der sogenannten Kraut- und Braunfäule. Hat sich eine Pflanze dennoch einmal damit infiziert, gilt es die befallenen Blätter schnellstmöglich zu entfernen, um eine Ausbreitung der Krankheit auf die gesamte Pflanze zu verhindern.

Da sich die Pflanzen ziemlich breit machen, ist es ratsam, einen ausreichenden Pflanzabstand einzuhalten. Mindestens 50 bis 60 Zentimeter sollten zwischen den Pflanzen liegen. Sofern das Pflanzen in Reihen erfolgt, sollten zwischen zwei Reihen wenigstens 100 Zentimeter Platz sein. Tomatenpflanzen sind idealerweise so tief eingegraben, dass der Wurzelballen mit einer fünf Zentimeter dicken Schicht Erde bedeckt ist. Das fördert das Wurzelwachstum an der Basis und erhöht die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser. Sofern die Pflanzen in Kübeln oder Pflanzsäcken draußen im Beet untergebracht sind, ist zusätzlich zu beachten, dass die Gefäße in der Lage sind zumindest 20 Liter Erde aufzunehmen.

Diese Fehler sind beim Tomatenanbau zu vermeiden!

Da die Pflanzen einen hohen Anspruch an die Nährstoffe stellen, ist das richtige Düngen wichtig, um eine reiche Ernte zu erzielen. Fehler beim Düngen führen häufig dazu, dass die Pflanze nur wenige Früchte ausbildet oder diese nur klein werden. Ein Tipp, um solche Fehler zu vermeiden, besteht darin, klein gehäckseltes Stroh in die Erde einzuarbeiten. Dadurch lässt sich eine Überdüngung mit Stickstoff vermeiden, sodass die Pflanzen robuster und kompakter wachsen. Ebenso ist es elementar, den richtigen Dünger zu verwenden. Normaler Pflanzendünger ist ungeeignet, da er sich nur für Pflanzen eignet, die keine Absicht haben, die Wirkstoffe zu verzehren. Dadurch lagern sich die Nährstoffe an den Tomatenpflanzen ab, was wiederum ein Gesundheitsrisiko darstellt. Aus diesem Grund bietet der Handel speziellen Tomatendünger an.

Daneben ist der erwähnte Standort wichtig: Tomatenpflanzen benötigen sehr viel Licht, Wärme und eine ausreichende Luftfeuchtigkeit, um optimal zu wachsen. Daneben stellen Schädlinge eine beständige Gefahr für die Pflanzen dar. Vor allem, wenn die Pflanzen noch jung sind, sind sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Wer die Früchte im Hochsommer genießen will, sollte daneben unbedingt auf eine geeignete Pflege der Pflanzen achten. Der Großteil der Tomatenpflanzen benötigt beispielsweise einen Stock oder Stab, an dem sie festgebunden werden und hochwachsen können.

Tipps für eine reiche Tomatenernte

Besonders im Hinblick auf Krankheiten wie die Kraut- und Braunfäule empfehlen sich Sorten, die im Freien robuster sind als andere Sorten. Außerdem ist darauf zu achten, dass sämtliche Pflanzenteile und Wuchshilfen, die in Kontakt mit Krankheiten geraten sind, mithilfe von kochendem Wasser desinfiziert werden. Insbesondere die Kraut- und Braunfäule neigt dazu, Überdauerungssporen zu bilden, sodass sie eine beständige Gefahr für andere Pflanzen darstellt. Wechseln Sie regelmäßig den Standort der Tomatenpflanzen! Damit die empfindlichen Tomatenpflanzen gesund wachsen können, sollten sie niemals direkt nach Kartoffeln oder anderen Tomatenpflanzen an dieselbe Stelle im Garten angebaut werden. Denn Krankheiten, die sich über die Wurzeln und die Erde verbreiten, können sich sonst konsequent ausbreiten und die empfindlichen Jungpflanzen gefährden.

Für eine optimale Tomatenzucht empfiehlt sich zudem ein sandiger Lehmboden, der humusreich ist und in dem sich keine Staunässe bilden kann. Ebenso ist es ratsam, die jungen Pflanzen in einen Boden zu setzen, der zuvor nicht gekalkt wurde. Pflegefehler stellen einen der häufigsten Gründe dar, warum Tomatenjungpflanzen schlecht wachsen oder krank werden. Nicht zuletzt lohnt sich das regelmäßige Ausgeizen. Dabei entfernen Sie die Seitentriebe aus den Blattachseln, um gut entwickelte Früchte entlang eines Haupttriebes zu erhalten. Wer die Jungpflanzen nicht ausgeizt, erhält eine Pflanze mit zahlreichen Blüten. Der Nachteil daran ist, dass nicht jede Blüte eine Tomate hervorbringt oder diese ausreifen lässt. Vielmehr würde die Pflanze schnell unübersichtlich und dicht wachsen, was wiederum einen Pilzbefall fördert. Diese Aufgabe lässt sich idealerweise zwei- bis dreimal pro Woche erledigen. Entweder brechen Sie die Nebentriebe mit der Hand vorsichtig heraus oder Sie nutzen eine Schere, sobald die Triebe fingerdick sind, um die Pflanze nicht zu schädigen.

Tomatenjungpflanzen erfolgreich im Garten anbauen – Fazit

Die jungen Tomatenpflanzen gelten als besonders empfindlich in den ersten acht Wochen nach ihrer Anzucht. In dieser Zeit ist besonders auf die richtige Pflege und den richtigen Standort zu achten, damit die Jungpflanzen widerstandsfähig und kräftig wachsen. Grundsätzlich ist es ratsam, die frostempfindlichen Pflanzen erst nach dem 20. Mai ins Freie zu setzen. Dann sind die sogenannten Eisheiligen vorbei und mit Frost ist nicht länger zu rechnen. Gleichzeitig sind die Pflanzen sorgfältig an die erhöhte Wärme und Sonneneinstrahlung zu gewöhnen und vor Krankheiten und Schädlinge angemessen zu schützen. Eine erfolgreiche Tomatenzucht beginnt bei dem richtigen Standort und Boden, setzt sich konsequent in den Pflegemaßnahmen fort und gipfelt schließlich in regelmäßigen Standortwechseln, um Krankheiten vorzubeugen.

Quellen und weiterführende Links:

- MDR Garten

- Mein Schöner Garten

- Gartensaison-Gartentipps

Häufige Fehler beim Vorziehen von Tomaten vermeiden

Tomatenpflanzen vorzuziehen ist eigentlich nicht schwierig. Im Beitrag werden die häufigsten Fehler erwähnt, die vor allem Anfänger begehen.

Das falsche Saatgut
Setzen Sie auf Qualität und wählen Sie hochwertiges Saatgut. Mit hochwertigem Saatgut haben Sie überhaupt erst die Voraussetzung dafür, gesunde und kräftige Tomatenpflanzen vorziehen zu können. Weiterhin empfiehlt es sich, doppelt so viele Keimlinge anzusetzen, wie Sie später Tomatenstauden ins Gartenbeet setzen wollen. Erfahrungsgemäß keimen auch bei Qualitätsprodukten nicht alle Samen und beim späteren Vereinzeln der Pflanzen gibt es auch den ein oder anderen Verlust. Experten empfehlen eine Vorbereitung der Samen durch Einweichen in handwarmen Kamillentee oder verdünntem Knoblauchsaft (Verhältnis 1:10) für einen halben Tag. Somit soll das Saatgut besser keimen und resistent gegenüber Schimmelsporen sein. Dieses Verfahren forciert nicht nur die Keimbereitschaft, sondern stärkt zugleich die Resistenz gegenüber dem Befall mit Schimmelsporen.

Der falsche Zeitpunkt
Tomaten sind frostempfindlich und benötigen viel Wärme. Die Aussaat der Jungpflanzen ins Beet wird für Ende Mai empfohlen. Vorher sollten die Tomaten jedoch in der Wohnung oder im Gewächshaus vorgezogen werden, damit sich dann schon robuste Pflanzen entwickelt haben. Frühestens Ende Februar sollte man damit beginnen. Nur so haben Sie die Chance auf Tomaten, die früh Ertrag und lange Ernte bringen. Bei einer zu frühen Aussaat entwickeln sich die Pflanzen vergleichsweise schlechter.

Falsche Aussaatgefäße

Für das Vorziehen von Tomaten in Wohnung oder Gewächshaus eigenen sich flache Schalen, kleine Töpfe oder Aussaatschalen. Verwenden Sie keine großen Blumentöpfe oder -kästen. Wenn Sie keine passenden Gefäße in großer Anzahl vorrätig haben, eigenen sich auch leere Joghurtbecher für das Vorziehen von Tomaten, solange diese standfest sind. Vermeiden Sie zudem Staunässe. Wichtig ist, dass das Gießwasser gut ablaufen kann. Dies erreichen Sie durch Löcher im Boden des Aussaatgefäßes. Füllen Sie am besten zuunterst eine Schicht aus Kieselsteinen oder Tonscherben ein. So vermeiden Sie neben Staunässe auch Schimmel und die Einlagerung von Keimen. Achten Sie darauf, dass das Gefäß entweder mit einem passenden Deckel oder mit Klarsichtfolie abgedeckt werden kann.

Die falsche Erde
Verwenden Sie bitte keine normale Blumenerde, sondern spezielle Anzuchterde aus dem Fachhandel. Diese ist vergleichsweise durchlässiger, nährstoffarm und humusreich. Vergleichbare Ergebnisse erziehen Sie mit durchgesiebter, sandiger Komposterde. Achten Sie darauf, dass die Erde vor der Aussaat nicht zu kühl gelagert wurde. Die Samen sollten in Erde in Zimmertemperatur eingebracht werden, ansonsten keimen sie nicht richtig. Bitte die Erde nicht düngen! Verteilen Sie die Erde großzügig und gleichmäßig in die Aussaatgefäße bis circa einen Zentimeter unter den Rand, dass die Samen genügend Platz zum Keimen haben.

Saatgut falsch eingebracht

Wenn Sie die Samen zu eng beieinander oder übereinander pflanzen, entwickeln sich die Keimlinge nicht richtig. Besser ist es, ihnen genügend Keimfreiheit zu lassen. Zwischen den Samen sollten jeweils zwei bis drei Zentimeter Platz sein. Beispielsweise kann pro Joghurtbecher ein Tomatensamen eingepflanzt werden. Dies beugt im Übrigen auch dem Befall mit Pilzkrankheiten vor. Sämlinge, die ausreichend Platz haben wachsen besser, da sich ihr Wurzelsystem so besser entwickeln kann. Tomaten sind Lichtkeimer. Zu tiefes Pflanzen führt dazu, dass die Samen gar nicht erst keimen. Das bedeutet, dass die Samen maximal 0,5 Zentimeter mit Erde oder Sand bedeckt werden dürfen.

Zu viel oder zu wenig Feuchtigkeit nach der Aussaat
Unvorsichtiges Gießen nach der Aussaat kann dazu führen, dass die Samen weggespült werden. Am besten einen Pflanzensprüher mit feinem Sprühnebel verwenden. Die Erde sollte jedoch gleichmäßig feucht gehalten werden, zu wenig Wasser ist ebenso schädlich, wie zu viel. Um richtig zu dosieren, kann man die Aussaatgefäße auch in Untersetzer oder Schalen mit Wasser stellen, so dass die Feuchtigkeit aufsteigt und den Keimling optimal versorgt. Weiterhin ist auf eine hohe Luftfeuchtigkeit zu achten. Dies erreicht man, indem man die Aussaatgefäße mit einem lichtdurchlässigen Deckel, einer Glasscheibe oder Klarsichtfolie abdeckt und das Erdreich täglich mit Wasser besprüht. Unter der Abdeckung entwickelt sich dann mit ausreichend Sonnenlicht die zum Keimen notwendige Luftfeuchtigkeit. Ohne Abdeckung und ohne ausreichend Helligkeit entwickelt sich in der Regel nicht ausreichend Luftfeuchtigkeit, was zu verlangsamter Keimung führt. Weiterhin sollte die Abdeckung täglich kurz geöffnet werden, damit ein Luftaustausch stattfinden kann.

Zu wenig Licht
Wenn die Aussaatgefäße nicht ausreichend Licht abbekommen, keimen die Tomatensamen nicht. Sie sollten an einem hellen Platz, am besten im Fenster, aufgestellt werden.

Die falsche Temperatur
Damit das Saatgut optimal keimt, ist eine relativ konstante Zimmertemperatur von 22 bis 24 Grad zu halten. Die Saatgefäße sollen hell, aber nicht im direkten Sonnenlicht stehen, bis die Keimblätter da sind. Dies sollte innerhalb von fünf bis zehn Tagen nach Aussaat der Fall sein. Dann kann der Deckel bzw. die Folie entfernt und das Pflanzgefäß etwas kühler, aber immer noch hell aufgestellt werden. Achten Sie darauf, dass die Keimlinge keiner starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Vor allem bei Stellplätzen direkt am Fenster können an sonnigen Tagen leicht 30 Grad auftreten, was die Jungpflanzen schädigen kann. Generell sollten die Keimlinge an dunklen Tagen etwas kühler gestellt werden, jedoch nicht unter 16 Grad.

Zu viel oder zu wenig Feuchtigkeit nach dem Keimen
Auch wenn das Saatgut gekeimt hat, ist auf ausreichend Feuchtigkeit zu achten. Um Schimmel- und Keimbefall zu vermeiden, es ist jeweils nur die Erde, nicht die Pflanzen selbst zu gießen.

Kein oder falsches Vereinzeln

Erst nach den Keimblättern wachsen die richtigen Tomatenblätter. Wenn die Pflänzchen ungefähr zwei schöne Tomatenblätter entwickelt haben und um die fünf Zentimeter groß sind, sollten sie vereinzelt bzw. umgetopft werden. Jedes Tomatenpflänzchen kommt in einen ausreichend großen Topf, der mit Blumenerde gefüllt ist. Diese Erde ist nährstoffreicher als die Anzuchterde und wird in Blumentöpfe oder Eimer mit mindestens zehn Zentimetern Durchmesser gefüllt. Verbleiben die Pflanzen in den Aussaatgefäßen, verhindert die nährstoffarme Anzuchterde die weitere Entwicklung. Die zarten Pflanzen sollten vorsichtig mit Wurzelballen aus den Anzuchtgefäßen freigelegt und von Erde befreit werden. Es empfiehlt sich, die die Wurzeln etwas einzukürzen. Dazu eigenen sich ein kleines Messer, eine Schere oder einfach die Fingernägel. Anschließend können Sie die Tomatenpflanzen in die neuen Blumenkübel einsetzen. Auch hier können Fehler passieren, die das weitere Wachstum negativ beeinflussen. Setzen Sie die Pflanzen genauso tief ein, wie sie in den Aussaatgefäßen gestanden haben. Bereiten Sie in der Blumenerde ein ausreichend großes Pflanzloch vor, in welchem die Wurzel Platz hat. Verteilen Sie die Erde anschließend gut um das Pflänzchen und drücken diese leicht an. Die Pflanzen im Anschluss nur mäßig gießen.

Keine Abhärtung
Dann Tomatenpflanzen optimal gedrungen wachsen und kurze Blattabstände entwickeln, sollten sie tagsüber bei ausreichender Wärme draußen stehen. Dabei auf ausreichend Feuchtigkeit achten. Abends, sobald es kälter wird, werden sie wieder ins Zimmer gebracht. So werden die Tomaten weiterkultiviert, bis sie etwa 30 Zentimeter Höhe erreicht haben. Etwa vier Wochen vor dem letztendlichen Pflanztermin im Garten, sollten die Pflanzen nochmals umgetopft werden. Diesmal sollten sie etwas tiefer eingepflanzt werden, damit sich ein gut verzweigtes Wurzelsystem bildet. Ab Mitte Mai dürfen die Pflanzen dann ins Gartenbeet, dort dürfen sie dann auch gedüngt werden.

Wer o.g. Fehler vermeidet wird sicherlich gesunde Tomatenpflanzen ziehen. Haben Sie noch Fragen/ Anregungen ? Schreiben Sie uns!

Schneckenbekämpfung ohne Gift

Schnecken im Nutzgarten: Wissenswertes zu natürlichen Methoden der Bekämpfung

Schnecken können im Garten erheblichen Schaden anrichten. Denn auch sie haben eine Vorliebe für Obst und Gemüse und können daher Ihrer Leidenschaft als Hobbygärtnerin bzw. Hobbygärtner schnell ein Ende bereiten. Vielleicht haben Sie ja lange und mit viel Ausdauer Ihre frisch angepflanzten Lebensmittel gehegt und gepflegt und freuen sich nun darauf, Ihren ersten Salatkopf zu ernten? Dann kann es vorkommen, dass Sie eine böse Überraschung erleben. Denn sollten Sie Ihren Garten nicht ausreichend geschützt haben, so tun sich daran bereits Ihre ungeladenen Gäste gütlich. Zwar gibt es auf dem Markt eine Fülle an chemischen Mitteln, um die Plagegeister zu bekämpfen. In der Regel handelt es sich dabei jedoch um Maßnahmen, die für Mensch und Umwelt alles andere als gesund sind. Zudem erweisen sich chemische Optionen wie das sogenannte Schneckenkorn nur in der Anfangsphase als effektiv.

In diesem Beitrag geht es folglich um Hausmittel, die sich bereits seit Generationen im Kampf gegen unliebsame Besucher im Nutzgarten bewährt haben.

Schnecken effektiv ohne Gift bekämpfen

Die Erfahrung bestätigt, dass gerade während besonders feuchter Sommermonate Nacktschnecken in so großen Zahlen auftreten, dass Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer sich keinen Rat mehr wissen, wie sie die schleimigen Eindringlinge erfolgreich bekämpfen können. Ökologen führen dieses Phänomen auf eine inzwischen offensichtliche Störung des natürlichen Gleichgewichtes zurück. Ihr Tipp lautet, den eigenen Garten für Kröten, Igel und andere natürliche Feinde der Weichtiere so attraktiv wie möglich zu machen. Konkret bedeutet dies eine möglichst naturnahe Gestaltung.
Als Klassiker in der Kategorie der Hausmittel ohne Gift haben sich Kaffee und Kaffeesatz als hochwirksam bewährt. Einen ähnlichen Effekt erzielen Kalk und Sägemehl. Idealerweise sollten Sie eine dicke Schicht dieser Erzeugnisse um jedes Gartenbeet streuen. An Regentagen ist es notwendig, den Vorgang immer wieder aufs Neue zu wiederholen. Da die Weichtiere Feuchtigkeit lieben, empfiehlt es sich zudem, ein schnelles Austrocknen des Bodens durch eine Auflockerung der Erde zu ermöglichen. Auf diese Weise wird der eigene Garten für die ungebetenen Gäste schnell uninteressant.

Von Zäunen, Ködern und präventiven Maßnahmen

Eine besonders sanfte Methode, um die unwillkommenen Gäste ohne Gift zu bekämpfen, ist das sogenannte Absammeln der Tiere. Dazu legt man Köder in Form von großen Blättern oder Holzbrettern aus, unter denen man Pflanzen- oder Blumenreste lagert. Für die Tiere ein wahres Festmahl, dem sie sich garantiert die ganze Nacht lang widmen. Ihre Aufgabe besteht nun darin, die in ihrem scheinbar sicheren Versteck pausierenden Weichtiere am nächsten Morgen einzusammeln. Als Alternative zu dem im Handel relativ teuren Schneckenzaun haben sich Umzäunungen aus Kupfer als wirkungsvoll erwiesen. Damit das Eindringen von Schnecken erst gar nicht zum Thema mit großem Schadenspotential wird, empfiehlt es sich, bereits im Vorfeld gezielte Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. In erster Linie sollten Sie hier darauf achten, Ihre Beete möglichst in den Morgenstunden zu gießen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die nachtaktiven Besucher am Abend keine feuchten Stellen mehr vorfinden und sich folglich auf die Suche nach Alternativen machen, die selbstverständlich in sicherer Entfernung von Ihren eigenen Beeten liegen.

Wer kein Gift spritzen will setzt physische Barrieren ein

Wer kein Gift spritzen will setzt physische Barrieren ein

Tomaten vorziehen: 4 häufige Fehler vermeiden

Nur aus geeignetem Tomatensamen lassen sich Tomaten erfolgreich ziehen. Weiter entscheiden der Zeitpunkt der Saat sowie gut vorbereitete Anzuchterde über erfolgreiche Ernten aus dem heimischen Garten.

Knackige rote Tomaten wachen als Leckerbissen auch im Garten und auf manchem Balkon. Dieses sonnengereifte geschmackvolle Gemüse unterscheidet sich besonders angenehm von angedrückten oder verwässerten Massenprodukten aus manchen Geschäften. Dazu lässt sich guter Tomatensamen kaufen und dann fachkundig aussäen.

Saatzeit und Sortenwahl

Viele Einsteiger säen im Spätfrühling oder Frühsommer — tatsächlich gilt bereits der März als bevorzugter Saatmonat, also der Winterausklang. Unter Fleisch- und Kirsch-, Stab- sowie Buschtomaten und ungezählten weiteren Sorten finden sich alte wie neugezüchtete Arten. Dazu gehören auch Reise- und Johannisbeer-, Eier- oder Flaschen- sowie Birntomaten.

Beschleunigte Keimung

Oft vernachlässigen Tomatenanfänger die Sorge für den optimalen Wachstumsstart: Vorgequellte Tomatensamen keimen rascher. Dazu genügt eine Nacht des Quellens in lauwarmem Wasser oder gar erkaltetem Kamillentee. Letzerer beugt Schimmel- bzw. Keimlingserkrankungen wirkungsvoll vor. So schwimmen dann auch besonders kompakte Tomatenkörner beim obligatorischen Angießen nicht so leicht davon.

Geeignete Anzuchterde und Töpfe

Lockere Anzuchterde mit feiner Körnigkeit optimiert die Anzucht hochwertiger Tomaten. Ohne Erfahrung düngen Hobbygärtner ihre Tomatenerde oft, was gute Ergebnisse erschwert. Kleine Torftöpfe bzw. gekaufte Anordnungen vieler Töpfe bilden dann die Basis des Tomatenbeets. In jedem Fall stellen Profis die Töpfe dicht aneinander, damit die Erde länger feucht bleibt. Ein Miniatur-Gewächshaus beherbergt dann die Tomatentöpfchen.

Die Anzuchterde füllt die Töpfe locker bis kurz unter dem Gefäßrand. Sanftes Aufklopfen der Töpfchen auf festem Untergrund füllt größere Luftlöcher im Topfinneren. Abschließend drückt ein Topfboden die Erde sanft fest — die Anzuchterde muss unbedingt locker bleiben.

Aussäen

Drei bis fünf Tomatensamen besetzen die Oberfläche der Anzuchterde in jedem Topf, wozu eine feine Pinzette gute Dienste leistet. Anschließend bedeckt übersiebte Anzuchterde die Samen ganz dünn. Danach drückt ein Topfboden die überdeckten Samen sehr sanft an – das oft praktizierte Festdrücken gilt als klassischer Fehler. Einsteiger vergessen zudem gerne das Namensschildchen an jedem Topf: Dort steht der genaue Name der gesäten Tomatensorte.

Warme Feuchtigkeit

Tomatensamen benötigen Befeuchtung, wobei Neulingen eine Menge Fehler passieren. Gießen bis zur Durchnässung verbietet sich absolut, während das Übersprühen der Töpfchen als optimal gilt. Hierzu passt entkalktes, lauwarmes Wasser. Danach fühlt sich die Anzuchterde wie ein ordentlich ausgedrückter Tafelschwamm an. Schimmel befällt oft diese feuchte Aussaaterde, was fein übersiebter Sand vermeidet.

Abschließend wandern die Tomatentöpfchen in das Minigewächshaus. Dort bildet sich typisches Treibhausklima mit hoher Luftfeuchte bei gleichmäßig hoher Temperatur. Hierzu empfehlen sich 20 bis 25 Grad Celsius — helles Licht hingegen brauchen Tomaten nicht zum Keimen.

Der Beginn ist entscheidend

Der Beginn ist entscheidend

Tomaten aus Samen richtig vorziehen

Tomaten sind des Deutschen liebstes Gemüse, auch wenn diese botanisch gesehen zur Gattung der Beeren gehört. Wer besonders schmackhafte und unbehandelte Tomaten genießen will, sollte sie selbst anbauen. Auch wenn sich dies nicht als besonders kompliziert erweist, gibt es doch ein Paar Dinge, die zu beachten sind um das Maximum an Ertrag und Geschmack aus der Ernte rauszuholen.

Der erste Schritt ist dabei zunächst das korrekte ziehen der Pflanzen aus den Samen. Maßgeblich für eine gute und ertragreiche Ernte ist die Qualität des Saatguts. Je besser die Samen sind, desto mehr haben Sie davon. Eine große Auswahl an hochwertigen Tomaten- und Paprkiasamen finden Sie auf www.michis-tomatensamen.de.

Um mit dem Vorziehen zu beginnen benötigen Sie Anzuchttöpfe aus Torf oder gepresster Zellulose. Da die Samen am besten in feucht-warmem Klima keimen, ist es ratsam, sich ein Zimmergewächshaus anzuschaffen. Es geht aber auch mit einer Plastiktüte, die sorgsam über die befüllten Anzuchttöpfe gestülpt werden sollte. Hierbei ist eventuell etwas Erfahrung erforderlich. Die Anzuchterde sollte arm an Nährstoffen sein, da die Pflanzen sonst zu schnell und dadurch nicht kräftig genug wachsen. Außerdem ist es empfehlenswert eine eher faserige, lockere Erde zu wählen.

Zeitlicher Ablauf

Beginnen können Sie mit der Anzucht ab Mitte März, da ab dieser Zeit die Sonnenstunden ausreichend sein sollten. Die Anzuchttöpfe oder Schalen sollten bis etwa einen Zentimeter unter dem Rand mit der Anzuchterde gefüllt sein. Es ist wichtig, dass die Erde angefeuchtet wird bevor der Samen aufgelegt wird. Da der Samen sehr klein und leicht ist kann es sein, dass er, wird er nach dem einsähen mit Wasser übergossen, wegschwimmt und an den Rand des Töpfchens gelangt. Tritt dieser Fall ein können sich die Wurzeln nicht optimal ausbreiten und der Keimling könnte zu wenig Licht erhalten. Also, Erde unbedingt vorher angießen!

Nachdem der Samen in der Mitte der angefeuchteten Erde aufgelegt wurde, sollten Sie ihn mit wenigen Millimetern der Anzuchterde bedecken und keinesfalls nochmal gießen. Die optimale Keimtemperatur beträgt 24°C. Ein sonniger Platz auf der Fensterbank eignet sich gut für ihre Saat. Allerdings sollten sie pralle Sonneneinstrahlung vermeiden. Da die meisten Fensterbänke aus kaltem Stein sind, ist es ratsam eine Zeitung als Kältebarriere zwischen Fensterbank und Töpfchen zu legen. Die Erde sollte feucht, aber keinesfalls nass gehalten werden.

Nach circa zehn Tagen sollten die ersten Keimblätter sichtbar aus der Erde hervortreten. Nun sollten Sie die Umgebungstemperatur optimaler Weise auf 21°C reduzieren, und nach wie vor auf ausreichend Lichtzufuhr achten. Das rasche Hochwachsen der Jungpflanzen sollte nicht übermäßig gefördert werden, da sie sonst sehr leicht einknicken und absterben können. Besser ist es sie langsam aber kräftig wachsen zu lassen. Halten Sie die Erde locker und eher trocken. Vermeiden Sie übermäßiges Gießen und Düngen. Wenn die Pflanzen gedrungen wachsen ist das ausschlaggebend für eine frühe Blüte.

Sollten sie keine einzelnen Zuchttöpfe verwendet haben, sondern einen größeren für mehrere Samen, kann es erforderlich sein die Pflanzen zu pikieren. Das bedeutet, dass die Jungpflanzen auseinander gestellt werden müssen, um zu gewährleisten, dass alle Keimblätter genügend Licht abbekommen. Hierfür gibt es ein spezielles Werkzeug, den Pikierstab. Sobald Jungpflanzen entstanden sind sollten auch die einzelnen Töpfchen einen Mindestabstand von drei Zentimetern haben.

Es wird allgemein empfohlen die Pflanzen erst nach Eisheiligen, also nach dem 15. Mai ins freie zu stellen.

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Ein Gartenhaus als perfekte Abrundung des heimischen Gartens

Wer sich nach dem zurückliegenden Winter den eigenen Garten einmal aus nächster Nähe angeschaut hat, der wird nicht selten feststellen, dass man deutlich mehr aus selbigem machen könnte, wenn man sich vor ein wenig Arbeit nicht scheut. Gerade im Frühjahr raten auch Experten dazu, umfangreiche Umstrukturierungen durchzuführen. Immerhin lässt sich auf diese Weise von vielen Vorteilen profitieren, bei denen Sie den eigenen Garten in eine wahre Wohlfühl-Oase verwandeln können. Damit man die mitunter schweren Gartengeräte nicht in der Vorbereitung aus dem Keller nach oben schleppen muss, bietet es sich an, ein entsprechendes Gerätehaus zu montieren, das nicht nur die Werkzeuge auf optisch ansprechende Weise verkleidet. Auch kann man sich in diesem Fall sicher sein, dass diese vor sämtlichen äußeren witterungsbedingten Einflüssen geschützt sind. Im Bereich der Terrasse hingegen lässt sich auf eine Auflagenbox zurückgreifen, um kleinere Utensilien sicher zu verstauen. Im Folgenden wird genauer auf diese Möglichkeiten eingegangen, was sich jeder mit einem grünen Daumen nicht entgehen lassen sollte.

Gerätehaus HighLine

Die vielseitige Verwendungsmöglichkeit eines Gerätehauses

Sollte man sich nach längerem Hin und Her dann endlich für eine Auflagenbox oder gar ein besagtes Gerätehaus entschieden haben, dann kann man sich bei qualitativ hochwertig verarbeiteten Variationen eines optisch ansprechenden Erscheinungsbildes sicher sein, das sich hervorragend auf der eigenen Grünfläche oder gar der Terrasse integriert und somit einen entscheidenden Beitrag zum stimmigen Ganzen leistet. Natürlich kann der Geräteschuppen im Innern mit entsprechenden Vorrichtungen ausgestattet werden, durch die sich alle dort vorhandenen Werkzeuge deutlich vorteilhafter unterbringen lassen. Bei Bedarf sind diese dann stets griffbereit vorzufinden und können direkt in Anspruch genommen werden.

Natürlich variieren die Angebote an dieser Stelle je nach Modell und bieten dem potentiellen Besitzer größere oder auch kompaktere Ausführung. Demzufolge dürfte sich in diesem Zusammenhang für ausnahmslos jede Gartengröße das zusagende Exemplar ausfindig machen lassen. Wer sich hingegen eher für eine ebenfalls erwähnte Auflagenbox entscheidet, der kann von einem durch und durch funktionalen Charakter profitieren. Immerhin lässt sich eine solche Box wahlweise als Verstauung von Utensilien aller Art oder aber auch als praktische Sitzgelegenheit in Anspruch nehmen, die sich dank der hervorragenden Optik im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen kann. Wer sich demnach für das ein oder andere Exemplar aus diesem Bereich entscheiden sollte, kann sich vieler spannender Vorteile sicher sein, die die eigene Terrasse zu einem gemütlichen und in erster Linie auch aufgeräumten Ort machen, den sich an dieser Stelle wohl jeder wünscht.

Auflagenbox

Mit Biohort das perfekte Element für den Garten nutzen

Wer nun Interesse an den praktischen Stauraumlösungen für den heimischen Garten gefunden hat, der sollte sich für eine Variante aus dem Hause Biohort entscheiden. Immerhin kann man sich an dieser Stelle auf höchste Standards der qualitativen Verarbeitung verlassen und sich sicher sein, dass das errichtete Exemplar auch noch viele Jahre nach dem Kauf in einem einwandfreien Zustand anzutreffen ist und seinen Zweck erfüllt. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man dort Fahrräder oder mitunter empfindliche Gartengeräte unterbringen möchte. Die hohe Dichtigkeit sowie Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen unterschiedlicher Art weiß auf ganzer Linie zu überzeugen.

Vielleicht möchte man hier aber nicht einfach zugreifen und lieber erst einmal in Erfahrung bringen, wie eine solche Einheit im heimischen Garten wirkt. Für diesen Fall bietet der bekannte Hersteller eine ganz besondere Lösung an. Demzufolge kann man an dieser Stelle ein digitales Foto der Stelle im Garten machen, an der das Haus für Geräte stehen soll. Im direkten Anschluss wird selbiges dann auf den Server des Herstellers mit nur wenigen Klicks hochgeladen. Zu guter Letzt wird dann das virtuelle Abbild direkt in die digitale Fotografie integriert und der potentielle Käufer kann sich im wahrsten Sinne des Wortes selbst ein Bild davon machen, wie es später aussehen wird.

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Werden Sie zum Gärtner mit Ihrem Gewächshaus

Sie sind es leid, nach all den Lebensmittelskandalen einfach nicht mehr zu wissen, was Sie Ihrer Familie noch bedenkenlos vorsetzen können? Wenn dies auch auf Ihre Person in ganz besonderem Maß zutreffen sollte, dann entscheiden Sie sich doch ganz einfach dazu, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Mit einem Gewächshaus für den heimischen Garten haben Sie in Zukunft die Möglichkeit, alle notwendigen Zutaten, wie etwa Obst und Gemüse oder Kräuter selbst anzubauen. Nun können Sie alles Wichtige unter anderem auch über ein noch erwähntes Anlehngewächshaus erfahren, was Sie sich nie und nimmer entgehen lassen sollten.

Blonde Frau gießt Pflanzen im lackierten Hochbeet

Die breiten Möglichkeiten mit einem eigenen Gewächshaus

Wie bereits im Vorfeld kurz angesprochen, können Sie ganz einfach den heimischen Garten mit eventuell großer Fläche neben einer schönen Optik noch für etwas durch und durch funktionales in Anspruch nehmen, das sich auf jeden Fall lohnen wird. Gemeint ist ein Gewächshaus, das Sie selbstverständlich in einer Vielzahl an unterschiedlichen Exemplaren in Anspruch nehmen können, wobei für garantiert jeden Anspruch, Bedarf und auch Geldbeutel das passende Modell zur Verfügung gestellt wird. Unter anderem bietet sich hier auch ein Anlehngewächshaus an (Infos hier).

Immerhin sparen Sie sich in diesem Zusammenhang noch nur eine Wand, sondern können auch von einem nicht zu verachtenden Kostenersparnis profitieren. Möglich ist selbiges durch den direkten Anbau an die Hauswand. Gerade für Personen, die eher über einen knapp bemessenen Garten verfügen, bietet sich genau diese Variante in ganz besonderem Maß an. Achten Sie allerdings beim Kauf unbedingt auf ein gewisses Mindestmaß an Qualität in den unterschiedlichen Bereichen. Immerhin möchten Sie auch noch Jahre nach dem Kauf auf vorteilhafte Eigenschaften vertrauen können, damit Sie Obst, Gemüse oder aber auch Kräuter hier in Zukunft regelmäßig anbauen können.

Je nach gewählten Blumen oder Nutzpflanzen kann es natürlich auch erforderlich sein, zusätzliche Komponenten, wie eine automatische Bewässerung, Beleuchtung oder Heizung in die Gewächshäuser einzubauen. Hierfür sollten Sie sich aber im Vorfeld über die Voraussetzungen für die jeweiligen Pflanzen im Detail informieren, um später von allen Vorteilen profitieren zu können.

Sie möchten sich jetzt selbst ein solches Exemplar für den heimischen Garten anschaffen, um in Zukunft zu 100 Prozent wissen zu können, was bei Ihnen zuhause auf den Tisch kommt? Na dann sollten Sie jetzt keine weitere Zeit mehr verlieren und sich ohne Umwege in den äußerst vorteilhaft aufgebauten Onlineshop auf Gfp-international.com begeben, auf den im Folgenden noch einmal genauer eingegangen wird!

Gewächshaus aus Glas mit Blumen

Dieses Angebot erwartet Sie auf Gfp-international.com

Damit Sie sich binnen kürzester Zeit im reichhaltig bestückten Sortiment auch zurechtfinden, wurde die Kategorisierung in viele verschiedene Bereiche vorgenommen. Unter anderem haben Sie in diesem Zusammenhang die freie Wahl aus den aussagekräftigen Rubriken “Gewächshaus”, “Anlehngewächshaus”, “Zubehör”, “Hochbeete”, “Vegtrug” oder aber auch “Gartenideen”. Sie sehen also, dass Sie hier deutlich mehr erhalten als lediglich ein Gewächshaus in den unterschiedlichen Ausführungen. Auch das schon angesprochene Zubehör lässt sich hier dank der einfach gestalteten Benutzeroberfläche mit nur einigen wenigen Mausklicks einmal ganz genau unter die Lupe nehmen.

Bei ausnahmslos allen hier zur Verfügung gestellten Produkten können Sie sich der strikten Einhaltung höchster Standards in der qualitativen Verarbeitung sicher sein, bei denen auch Sie garantiert zu 100 Prozent auf Ihre Kosten kommen werden. Wenn Sie jetzt einfach einmal selbst den einen oder anderen Blick auf die professionell gestaltete Web-Präsenz auf Gfp-international.com riskieren, werden Sie bereits nach kürzester Zeit feststellen, dass auch Ihr absolutes Highlight ausfindig gemacht werden kann. Dank hochauflösender Bebilderungen sowie präziser Artikelbeschreibungen können Sie sich ein umfassendes Bild von den jeweiligen Favoriten machen und gegebenenfalls dann auch direkt zu vergleichsweise günstigen Konditionen zuschlagen! Schon sehr bald können Sie dann eigenes Obst, Gemüse oder auch Kräuter im heimischen Garten anbauen. Überzeugen Sie sich jetzt selbst!

Tomatenpflanzen brauchen ausreichend Stickstoff

Wenn es bereits zu dieser Jahreszeit schon derart warm und mild ist, kann der Sommer nur ein ertragreiches und gutes Obst- und Gemüsejahr bringen. Doch dafür sind zeitig erste Vorbereitungen zu treffen. Mit diesen kann im März oder April schon begonnen werden. Viele Gartenbesitzer wollen im Sommer hochfruchtbare Tomatenstöcke, große Blattsalate und Gurken präsentieren können.

Bei Hobbygärtnern die ihr Obst und Gemüse selbst anbauen sind besonders Tomaten sehr beliebt. Sie enthalten Magnesium, Kalium, Phosphor und Zink und sind auch reich an Vitamin A, C und E. Außerdem wirken sie auch Stimmungsaufhellend durch die Wirkstoffe Tyramin und Seratonin. Doch besonders die Tomatenpflanzen bedürfen besonderer Pflege. Der Ertrag der Tomatenpflanzen kann mit ausreichend Know-How und gutem Dünger stark erhöht werden.

Wasser Hand



Bereits vor dem Setzen der kleinen Pflanzen ist darauf zu achten, dass man nur Erde bester Qualität verwendet. Denn die Wurzeln der Setzlinge müssen mit ausreichend Stickstoff und Nährstoffen versorgt werden. In vielen Broschüren und Zeitschriften findet man den wertvollen Tipp, es einmal mit Schwarzerde zu versuchen.

Diese Erde ist pure Qualität – denn wie Hobbygärtner wissen ist eine Erde umso fruchtbarer, je dunkler und schwärzer sie ist. Die Schwarzerde ist deshalb so effektiv und wirksam, weil sie mit herausragend vielen kleinen „Helfern“ bestückt ist. Diese sorgen dafür, dass die Erde mehr Wasser speichern kann und die Stickstoffe nicht einfach aus dem Boden heraus gespült werden können. Diese „Helfer“ sind besser bekannt als Effektive Mikroorganismen, die ein japanischer Forscher Anfang der 90er Jahre entdeckt hat.

Mit der perfekten Mischung können hier herausragende Ergebnisse erzielt werden. Denn die Stickstoffe werden in Effektive Mikroorganismen gebündelt, gespeichert und bei Bedarf an die Pflanze abgegeben. Durch die erhöhte Wasserspeicherkapazität in der Schwarzerde können die Pflanzen schneller und vor allem gesünder wachsen. Sie entwickeln einen stärkeren Wurzelstock und sind widerstandsfähiger gegen mögliche Schädlinge.

Komposthaufen

Doch bloß mit dem Düngen mit Schwarzerde ist die Arbeit noch nicht vollständig getan. Das regelmäßige Gießen der Setzlinge ist mindestens ebenso wichtig. Gleichzeitig darf es jedoch auch nicht übertrieben werden. Ansonsten könnte sich Schimmel bilden der die Jungpflanzen schnell wieder vernichtet.

Die herangezogenen Pflanzen sollte man dann am besten an einen sonnigen aber geschützten Ort setzen. Am besten eignet sich dafür natürlich ein Gewächshaus, da Sie dort vor zu starkem Regen und Wind geschützt sind und trotzdem ausreichend Sonne bekommen. Wer kein Glashaus oder Gewächshaus hat kann Sie natürlich auch im Garten ansetzen. Dabei ist darauf zu achten die Pflanzen mit genügend Abstand voneinander (ca. 50 – 70 cm) zu setzen. Man kann Sie anstatt im Beet aber auch in großen Töpfen heranziehen. Durch den erhöhten Stickstoffverbrauch in den ersten Wochen im Garten sollte auch der Rasenschnitt als Mulch verwendet werden. Aus diesem können die jungen Pflanzen ausreichend Stickstoff beziehen.

Die Blütezeit der Tomaten beginnt ab Juni und es lohnt sich auch verschiedene Sorten anzusetzen. Denn die Tomaten sind eines der vielfältigsten Gemüse. Es gibt sie nahezu in allen Formen und Farben, egal ob rot, gelbgrün, gestreift oder orange, ob länglich, birnenförmig oder rund. Und jede Sorte hat ihren ganz eigenen Geschmack – es liegt nur noch daran, seine Lieblingssorte zu finden!